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  • 03.02. Umzugstag

    03.02. Umzugstag

    Heute wechsel ich die Location. Es geht aus der Disney-Bubble raus und rüber Richtung Universal. Inklusive Hotelwechsel von Disney’s Pop Century Resort zu Universal’s Endless Summer Resort – Surfside Inn and Suites, wo ich die letzten acht Nächte verbringe. Das neue Hotel stelle ich euch dann morgen vor 😊

    Umzugstag heisst ja auch Transfer von A nach B. Stellt sich die Frage, wie ich mich eigentlich hier vor Ort bewege. Das Zauberwort heisst: Uber. Oder Lyft. Je nachdem.

    Während ich mir bei den letzten zwei Reisen nach Orlando jedesmal einen Mietwagen genommen hatte, viel meine Wahl dieses Mal auf die verschiedenen Rideshare-Anbieter. Aber warum? Wie ist das denn mit einem Mietwagen vor Ort?

    Vorteil: man ist etwas flexibler und schneller. Kein Warten auf einen Shuttlebus und man kommt mit dem Mietwagen z.B. eben auch direkt vom Park zu Disney Springs und muss hier nicht den Umweg machen (siehe Blogeintrag „Epcot & Disney Springs“).

    Nachteil: Wenn man onsite (also direkt in einem Disney oder Universal Hotel) übernachtet eigentlich überflüssig, sofern man sich hauptsächlich innerhalb des jeweiligen Geländes bewegt. Und in diesem Fall dann schlichtweg „teurer luxus“, weil neben Mietkosten und Benzin überall auch trotzdem noch Parkgebühren anfallen. Und die schlagen ordentlich zu buche:
    $25,- Parkgebühr je Tag an einem der Disney Parks (preffered parking wäre $45,- bis $50,-)
    $27,- Parkgebühr je Tag an einem Universal Park (preffered parking $40,- bis $60,-)

    Bei Disney kostet es seit wenigen Tagen wieder nichts (mehr) das Auto am Hotel zu parken. Das war bis vor wenigen Tagen noch anders. Bei Universal kostet das aktuell noch. Und zwar je nach Hotelkategorie $15-$25 je Nacht. Für mich wären das entsprechend $15,- (value, günstigste Hotelkategorie) mal acht Nächte = $120,- Parkgebühren. Nur dafür, den Mietwagen am Hotel abzustellen.

    Also nutze ich dieses Mal Disneys und Universals eigene Shuttles und für alles ausserhalb deren Parks: Rideshare. Die längste Strecke, die ich mit Uber/Lyft bisher hatte war die jetzt von Disney zu Universal:

    Man sieht, dass die beiden Anbieter preislich ähnlich sind. Letztlich habe ich mich dann für Uber entschieden. Die Anzeige, wo sich „dein“ Fahrzeug befindet gibt es aber bei beiden. Ansonsten hab ich Rideshare z.B. noch auf dem Rückweg vom Shopping genutzt. Das waren $12,-

    Alles in allem kommt mich Uber/Lyft also einfach deutlich günstiger als 14 Tage Mietwagen plus Benzin plus Parkgebühren.

    Aber genug vom Thema Rideshare und zurück zum Tagesplan.

    Insgesamt bin ich es heute ruhiger angegangen. Ausschlafen, Kaffe trinken, Sachen gemütlich zusammenpacken und dann eben per Uber rüber zu Universal mit anschliessendem kleinen Rundgang in die nähere Umgebung:

    Man sieht schon die Regenwolken aufziehen…

    Mittags/nachmittags dann Universals CityWalk. Laut Universal „The Epicentre Of Awesome“. Letztlich ein (sehr gut gemachter) Ausgehkomplex mit vielen Restaurants und Bars, Kino, Minigolf und ein paar Shops. Hier gibt es beispielsweise „Rising Star“. Jeden Abend geöffnet und die einzige mir bekannte Karaoke-Bar, die dich Dienstags bis Samstags mit einer Live-Band(!) begleitet. Und selbst Sonntags und Montags hast du wenigstens noch Background-Singer. Kein Witz… Mal schauen, ob ich da die Tage noch vorbeischaue, dann gibt’s ein Video 😀

    Erste Anlaufstation war dann für mich Cinnabon. Die definitiv besten Zimtrollen, die ich kenne. Eine der wenig „süssen“ Dinge, die ich wirklich gerne esse. Gibt’s leider (oder Gott sei Dank?) nicht in Zürich 😕

    Leider hat es dann aber wirklich angefangen ziemlich zu schütten, so dass ich meinen Aufenthaltsort von Cinnabon an die Bar des Margaritaville verlegt habe. Bei dem Wetter hatte ich keine Lust auf Park:

    Nach dem Schauer bin ich später noch bei Walgreens (praktisch direkt gegenüber vom Hotel) einkaufen gewesen. Ganz witzig sind die Gefrierschränke, die dir sowohl anzeigen, was es gibt – als auch, was aktuell ausverkauft ist:

    Abendessen gabs dann ausserhalb des Hotels. Bin rüber gelaufen zu Buffalo Wild Wings und hab mich auf etwas Scharfes gefreut 😀 … Jeweils sechs boneless wings „hot“ und „wild“ sind es geworden.

    Lecker, aber ich breite meine eigenen Wings schärfer zu. Die Tage mal noch „Blazin‘ Carolina Reaper“ probieren.

    Das war der recht unspektakuläre Freitag. Morgen geht es – entgegen dem Plan – zu SeaWorld. Dort ist Seven Seas Food Festival und am Abend spielt en Vogue. Das wird wieder ein „über 12 Stunden Parktag“ werden…

  • Disney PhotoPass Service und Memory Maker

    Disney PhotoPass Service und Memory Maker

    Wo kommen eigentlich die ganzen Fotos von mir her? Bzw.: wer macht die eigentlich? Und warum? 😅

    Der ein oder andere weiss ja, dass ich alleine unterwegs bin. 14 Tage Freizeitparks am Stück sind wohl auch nicht jedermanns Sache 😁 Wie komme ich aber dann zu den ganzen Bildern von mir, die ich hier auch schon ab und an gepostet habe?

    Du dich erinnern tust an Bilder von Gawain im Blog.


    Die Lösung lautet: Disney PhotoPass Service und der Memory Maker.

    PhotoPass nennt Disney seinen Service, bei dem man an unglaublich vielen Stellen im Park Photos von sich bzw. seiner Reisegruppe machen lassen kann. Sowohl „draussen“ im Park stehen gefühlt überall Fotografen herum als auch natürlich bei den Charakter-Treffen. PhotoPass-Fotografen erkennt man an der grünen (ganz neu seit Februar 2023) Uniform:

    Darüber hinaus haben auch viele Attraktionen eine Kamera irgendwo auf der Strecke stehen, so dass man während der Fahrt fotografiert wird und dieses Bild ebenfalls bekommen kann.

    Alle Photos werden dabei einem PhotoPass-Account zusortiert. Dazu muss man seine Photokarte (oder sein MagicBand) scannen lassen und anschliessend kann man alle Photos online oder in der App anschauen. Download geht aber nicht. Und ich glaube(!) die sind zunächst auch entweder recht klein oder haben ein Wasserzeichen.


    Wieso ich das glaube? Weil ich den Memory Maker habe. Der Memory Maker ist letztlich die Disney Photo-Flatrate um alle Photos, die man während seines Aufenthalts macht dann auch herunterladen kann. Und glaubt mir, das sind bei mir immer unzählige 🙈 Später mehr dazu.

    Das tolle ist, dass Disney neben normalen Bildern auch spezielle Fotos machen kann. Angefangen hat alles schon vor vielen Jahren mit den MagicShots. Bilder, bei denen nachträglich in das Foto dann Disneycharaktere eingebunden werden. Solche z.B.:

    Dies kann eigentlich jeder Fotograf, der nicht an einen Charakter gebunden ist und dort Fotos macht. Falls ihr keine „seltsame Geste“ machen musstet (Arm ausstrecken, irgendwo hinzeigen, so tun als ob man friert, etc.): einfach mal nach einem Magic Shot fragen.

    Darüber hinaus haben eben auch viele Attraktionen eine Kamera, so dass man auch Bilder von innerhalb der Attraktionen bekommen kann:


    Neu dazugekommen sind Superszoom und TinyPlanet Fotos. Bei Superzoom wird das „Bild“ mit zwei fest installierten Kameras aus einiger Entfernung zeitgleich aufgenommen und dann zu einem Video zusammengefügt:


    Bei TinyPlanet wird mit einer 360Grad-Kamera ein Bild aufgenommen. Oben bei dem Beispiel des PhotoPass-Fotografen könnt ihr die 360Grad-Kamera vor ihm stehen sehen. Das, was wie ein Roboter anmutet. Das Ergebnis schaut dann so aus:

    Jeder der vier Parks hat aktuell einen Superzoom und drei haben auch TinyPlanet. Bei den Hollywood Studios ist mir derzeit kein TinyPlanet bekannt.

    So … Gretchenfrage: was kostet der Spass?

    Der MemoryMaker kostet $199,- vor Ort bzw. $169,- wenn man ihn mindestens 3 Tage vor dem ersten Gültigkeitstag online kauft. Plus Tax.

    Ja, kein Schnäppchen. Aber in meinen Augen definitiv den Preis wert. Vor allem, wenn man in einer Gruppe reist. Oder auch, wenn der Memory Maker, wie bei mir, schon im Ticketpreis mit enthalten war.

    Ich freue mich jedenfalls über die fotografisch festgehaltene Erinnerung 😃

  • 02.02. Epcot & Disney Springs

    02.02. Epcot & Disney Springs

    Mein letzter Tag in Disney’s Pop Century Resort. Morgen wechsel ich dann zu Universal ins „Universal’s Endless Summer Resort – Surfside Inn and Suites“. Ich bin gespannt 🙂

    Der heutige Vormittag folgte ganz dem Plan, den ich gestern beschrieben habe:

    07:00 Uhr Virtual Queue für Guardians of the Galaxy reserviert
    07:15 Uhr Per Disney’s Skyliner nach Epcot
    08:05 Einlass der Hotelgäste
    08:20 Remys Rattatouille (Wartezeit: ca. 10 Minuten)
    08:50 Frozen (Wartezeit: ca. 40 Minuten)
    Anschliessend noch ein paar andere Attraktionen wie Soarin und Crush’s Turtle Talk.
    12:15 Guardians of the Galaxy (ja, früher als ursprünglich reserviert. Die Return-Zeit wird in der App laufend angepasst.)

    Danach bin ich dann zum Mittagessen und ein wenig schlendern nach Disney Springs gefahren.

    Leider gibt es keine direkte Shuttle-Verbindung von Disney zwischen den Parks und Disney Springs. Man muss immer als Zwischenstopp ein Hotel einbauen. Wen ein wenig zusätzliches Laufen nicht stört, für den ist die beste Verbindung mit dem Shuttle-Bus zum Saratoga Springs Resort zu fahren um dort an der vierten Haltestelle (Congress Park) auszusteigen. Von dort kann man nämlich in ca. 10 Minuten nach Springs laufen.

    Vielleicht mache ich auch noch einen Blog-Eintrag zum Thema „Disney Transportation“. Skyliner, Monorail, Busse, Schiffe, Mini-Vans… Das ist auch eine kleine Wissenschaft für sich…

    Disney Springs jedenfalls bietet vor allem Shops und Restaurants. Und davon jede Menge:

    Ich war zu Mittag bei Chicken Guy! … Sehr lecker. Vor allem die Saucen sind hier ein echtes Highlight. Ich hatte 4 aus 22:

    Nach meiner Runde Disney Springs bin ich in der Tat dann doch nochmal kurz zurück ins Hotel bevor ich mich um 18 Uhr wieder auf in Richtung Epcot gemacht habe. Wir hatten heute den bisher heissesten Tag der Woche. WeatherPro hat behauptet: gefühlte 33 Grad. Da waren die zwei Stunden am Nachmittag im Hotel doch ganz angenehm.

    Um 18 Uhr bin ich dann wieder nach Epcot gegondelt. Die Skyliner Station von Epcot liegt übrigens hinten und damit genau entgegengesetzt zum Haupteingang. Und da Space 220, für das ich eine Reservierung hatte, sich im vorderen Bereich von Epcot befindet, musste ich einmal quer durch den Park. Zeit, nochmals ein paar Eindrücke vom Festival of the Arts festzuhalten:

    Pünktlich um 19:30 war ich dann am Space 220 um mich mit dem Lift zur Raumstation bringen zu lassen.

    Oben angekommen wurde ich dann an meinen Platz gebracht. Schön nah zu den grossen „Fenstern“ zum Weltall.

    Auch wenn die Gabel auf den ersten Blick so aussehen mag: das ist kein Plastik sondern schwarzes Metall 😁

    Und „Draussen“ gibt es übrigens immer mal wieder etwas zu sehen. Astronauten schweben durchs All oder ein Raumgleiter fliegt vorbei.

    Ich habe mich für die Hummersuppe als Starter, das Filet Mignon als Hauptspeise und das Pistazienmus als Dessert entschieden. Vor- und Hauptgericht waren extrem lecker. Das Filet ist auf der Zunge zergangen. Der Nachtisch war leider nur „in Ordnung“. Da hätte ich mehr erwartet.

    Als Getränk habe ich eine/n „Imagination“ genommen. Ganz witzig: der Glasrand war mit „Knisterbrause“ dekoriert. Kennt ihr das noch? Ich habe da eine blaue Tüte in Erinnerung. Aufreissen, Inhalt in den Mundkippen und dann hatte man für ein paar Minuten so kleine „Explosionen“ im Mund.

    Zum Essen gibt es hier übrigens überall fast immer auch kostenloses „Hahnenwasser“.

    Meine Kellnerin war hervorragend. Wir hatten eine tolle Unterhaltung über das Weltall und sie hat mein Essen genau so getimed, dass ich um 20:45 Uhr – pünktlich zu Harmonious – wieder draussen war.

    Harmonious ist die aktuelle Abendshow in Epcot. Jeden Abend um 21 Uhr gibt es auf dem See einen Mix aus Wasser- und Lichtshow musikalisch begleitet und natürlich mit viel Feuerwerk. Hier wie immer das Finale für den besten Eindruck und als Abschluss des Eintrags:

  • How to do „Disney World“

    How to do „Disney World“

    Ein kleiner Guide für all diejenigen, die das Beste und Meiste aus einem Disney World Besuch herausholen wollen 😁

    Zunächst einmal gilt das selbe wie für alle Freizeitparks: informiere dich vorher. Darüber welche Attraktionen du unbedingt machen willst und auf welche du ggfs. verzichten kannst. Ob es Shows oder Paraden gibt, die z.B. nur einmal am Tag stattfinden, oder ob für einzelne Attraktionen eine besondere Reservierung notwendig ist. Aktuell gilt das in Disney World z.B. für „Guardians of Galaxy Cosmic Rewind“.

    Um den Ride fahren zu können braucht es:
    1. Gültiges Parkticket
    2. Vorab-Reservierung für den Park (Epcot)
    3. Pünktlich(st!) um 7 Uhr in der App eine Virtual Queue buchen. Eine Minute zu spät und es ist alles ausgebucht.

    Speziell für Disney gilt darüber hinaus: informiere dich auch vorher, ob es Restaurants gibt, die du unbedingt besuchen willst. Bei Disney kann man 60 Tage im voraus reservieren und bei einigen Restaurants ist das absolute Pflicht, das genau 60 Tage vorher zu tun. Sonst ist da definitiv nichts zu bekommen und in wenigen Minuten sind auch hier alle Plätze weg. Beispielsweise im Space 220. Bilder und Info zum Restaurant gibt’s Morgen – hier ein kleiner Sneak Peak:

    Einfach anreisen und „dann schauen wir mal“ ist bei Freizeitparks generell und insbesondere bei Disney einfach eine wirklich wirklich schlechte Idee. Es sei denn man steht darauf häufig lange anzustehen und Dinge zu verpassen 😅🙈

    O.k. was aber braucht es für einen möglichst perfekten Tag in Disney World neben der bereits geleisteten Vorarbeit dann noch?

    1. Rope Drop! Sei pünktlich vor Parköffnung am Park. Dies gilt vor allem für Disney-Hotelgäste. Zum einen können Hotelgäste aktuell 30 Minuten vor offizieller Parköffnung in die Parks und zum anderen sind zusätzlich regelmässig Teilbereiche auch schon vor diesem Zeitpunkt bereits offen. Meist so nochmals ca. 30 Minuten.

    2. Nutze die DisneyApp. Um Wartezeiten anzuzeigen, im Park zu navigieren, Essen vorzubestellen, etc. pp. Die App spart euch definitiv Zeit. Viel Zeit.

    3. Kaufe ggfs. Genie+ – für 15 bis 29 Euro pro Person am Tag kann man damit bei vielen Attraktionen die Warteschlange umgehen. Das spart entsprechend nochmals deutlich mehr Zeit. Vor allem im Magic Kingdom und in den Hollywood Studios sinnvoll. Bei den anderen beiden Parks geht es in meinen Augen auch ohne.

    4. Single Rider nutzen. Wen es nicht stört die Reisegruppe zu splitten, der kann insbesondere bei Test Track (Epcot) und Expedition Everest (Animal Kingdom) hier sehr viel Zeit sparen. Single Rider beim Millennium Falcon hat den Nachteil, dass man die Fahrt immer als Ingenieur macht. Die mit Abstand langweiligste Position was Interaktivität betrifft. Zudem spart man hier meist nicht soooo viel Zeit.

    5. Mache Dinge antizyklisch: wenn andere Mittagessen – mache die Rides. Und nutze vor allem die Randzeiten früh morgens und spät Abends. Ebenfalls gute Zeiten für Fahrgeschäfte sind während der grossen Abendshows. Sofern du die schon gesehen hast – oder nicht sehen willst.

    Wichtigste Regel ist aber wirklich: sei informiert! Mach dich vorher schlau und nicht erst vor Ort. Wenn man bedenkt, was so ein Freizeitpark-Urlaub kostet, so sollte man wirklich versuchen auch das bestmögliche Erlebnis zu haben 😊

  • 01.02. Hollywood Studios

    01.02. Hollywood Studios

    „Was dem Universal sein Harry Potter, ist dem Disney sein Star Wars“ – so könnte man es, zumindest für die konkurrierenden Orlando Parks der beiden Unternehmen, kurz zusammenfassen.

    Mit Star Wars: Galaxy’s Edge hat Disney 2019 in den Hollywood Studios in Orlando (und im Disneyland Park in Kalifornien) einen knapp 6 Hektar grossen Bereich geschaffen, der das Dorf Black Spire Outpost auf dem Planeten Batuu darstellt.

    Atmosphärisch ist dieser Bereich absolute Spitzenklasse. Die Hintergrundgeräusche sind schon grosses Kino: man hört ständig Flugzeuge vorbeifliegen oder auch mal einen Wookie-Schrei. Und die Kulisse setzt da nochmal einen drauf. Überzeugt euch am besten selbst:

    Zudem interagieren hier die Character spielerisch mit den Besuchern. So laufen beständig Sturmtruppler herum oder es tauchen auch mal Mitglieder der Resistance auf.

    Neben vielen Shops, zwei Counter Service Restaurants (also ohne Bedingung) einer Bar (reservieren!) und mehreren Aktivitäten rund um Star Wars (z.B. Build your own Lightsaber / Droid) stehen dort vor allem auch zwei wirklich gute Attraktionen.

    Millennium Falcon: Smugglers Run ist ein Flugsimulator. In 6er Gruppen führt man dabei gemeinsam einen Millennium Falcon in die Schlacht. Zwei Piloten (einer für links/rechts, einer für hoch/runter), zwei Geschützleute und zwei Ingenieure.

    Während des viereinhalb minütigen Fluges gilt es dabei per Knöpfchen drücken und Hebel bewegen den Falken sicher zu fliegen und die Gegner dabei vom Himmel zu holen. Sehr gut gemacht!

    Das Highlight von Galaxy’s Edge ist allerdings Star Wars: Rise of the Resistance. Eine 15 Minuten dauernde „Erfahrung“, ein kleines interaktives Schauspiel, ein geführtes Theaterstück. Eine Kombination aus Themenfahrt, Laufattraktion und Fahrsimulator. Wir werden während eines Fluges auf einem Transporter der Resistance gefangen genommen und müssen von einem Star Destroyer fliegen. Sicherlich einer der TOP Attraktionen in Orlando. Für viele derzeit die beste.


    Hollywood Studios ist aber nicht nur Star Wars sondern eigentlich so viel mehr! Hier dreht sich alles rund um das Thema Film, Kino und Musik:

    Die Attraktionen hier sind vor allem Shows oder (teilweise etwas wildere) Fahrgeschäfte. So steht beispielsweise Disneys einzige Achterbahn mit Überkopfelement in Orlando hier im Park und auch der Freifallturm „Tower of Terror“ oder die beiden bereits genannten Attraktionen in Galaxy’s Edge sind durchaus etwas „aufregender“.

    Die neueste Fahrt des Parks ist allerdings eine knallbunte, familienfreundliche Themenfahrt ins Land der Comics: Mickey & Minnie’s Runaway Railway.

    Ich bin wie immer direkt morgens zu den Early Magic Hours (Ihr erinnert euch? 30 Minuten früherer Eintritt für Hotelgäste) in den Park und konnte noch vor Parköffnung zweimal den Millennium Falcon und einmal Rise of the Resistance machen.

    Anschliessend habe ich dann in den anderen Parkteil gewechselt und konnte dank Genie+ (kommt noch ein separater Artikel) auch alles machen, was auf meiner Liste stand.

    Erwähnenswert sind definitiv noch die folgenden zwei Shows: Indiana Jones Epic Stunt Spectacular! und Fantasmic!

    Erstere ist die beste Stuntshow, die ich kenne. Alleine, wie sich die „Bühne“ während der Show wandelt. Seht selbst:

    Und Fantasmic! ist die grosse Abendshow in den Hollywood Studios. Das zugehörige Hollywood Hills Amphitheater fasst insgesamt knapp 10.000 Zuschauer. Dort wird – je nach Saison und Wochentag – Fantasmic! ein oder zweimal am Tag gegeben. Als kleiner Ausschnitt das Finale:

    Morgen geht es nochmals nach Epcot. Am Abend habe ich eine Reservierung im Space 220, da freue ich mich sehr drauf!

    Morgen du auch wieder Blog lesen wirst …
  • Ooooohhhhhhhhhren 😅

    Ooooohhhhhhhhhren 😅

    Wer kennt sie nicht, diese als Disneyohren getarnten Haarreifen 😂

    In der Regel klassisch Schwarz. Als Minnie-Ohren dann noch mit roter Schleife. Teilweise mit weissen Punkten auf der Schleife.

    Aaaaber: da gibt es natürlich unzählige mehr!

    Während der Tage, die ich nun schon im Park (und kurz in Disney Springs – dazu später mehr) gewesen bin, habe ich ab und an auf den Auslöser gedrückt und die verschiedenen Varianten festgehalten. Viel Spass beim stöbern nach eurer persönlichen Lieblingsversion 😁

    Naaaa? Fündig geworden? Falls nicht, habe ich zum Abschluss noch eine ganz besondere Variante 👰

    Und beim nächsten Mal kümmern wir uns dann um das Thema Pins:

    Die letzte Zahl die ich gehört habe: es gibt über 50.000 verschiedene. Das ist allerdings auch schon etwas her 🤷

  • 31.01. EPCOT

    31.01. EPCOT

    Am Dienstag stand der dritte der vier grossen Disney-Parks auf dem Plan: EPCOT. Na? Wer weiss, was das heisst? 😁

    Die Abkürzung steht für Experimental Prototype Community Of Tomorrow. Walt Disney wollte hier einen Ein- und Ausblick auf die Zukunft und das zukünftige Leben der Menschheit geben. Wahrzeichen von Epcot ist die berühmte Kugel in der sich die Attraktion „Spaceship Earth“ befindet. Eine Themenfahrt, die die Entwicklung der Menschheit zeigt:

    Epcot ist in insgesamt zwei grosse Bereiche geteilt. „Vorne“ befinden sich World Celebration (mit Spaceship Earth), World Discovery und World Nature. „Hinten“ im Park befindet sich rund um den See World Showcase.

    Letzteres ist so eine Art Dauer-Expo. Hier präsentieren sich verschiedene Länder. Natürlich extrem stereotyp 😅 Es gibt Länderpavillons (im Uhrzeigersinn um den See verteilt) von:
    Mexiko
    Norwegen
    China
    Deutschland
    Italien
    USA
    Japan
    Marokko
    Frankreigh
    England
    Kanada

    In diesem Bereich finden sich neben zahlreiche Restaurants auch drei der insgesamt 11 Fahrgeschäfte von Epcot. Als da wären:
    – In Mexiko: Gran Fiesta Tour Starring the Three Caballeros (nette Bootsfahrt rund um Donald)
    – In Norwegen: Frozen Ever After (eine der beliebtesten Themenfahrten. Auch im Boot. Wirklich schön)
    – In Frankreich: Remy’s Ratatouille Adventure (quasi identisch zu der Version in Disneyland Paris)

    Wegen der vielen Restaurants wird World Showcase in EPCOT, neben Disney Springs (das ist das „Ausgehviertel“ von Disney mit Shopping, Restaurants und Abendshows), übrigens gerne auch von den Einheimischen zum aus- und essengehen genutzt. Die Restaurants hier sind zum grössten Teil wirklich extrem gut. Und man hat viele verschiedene Nationalitäten an einem Ort. Von Spätzle und Sauerkraut in Deutschland über den absoluten Edel-Japaner (teuerstes Menü für $ 250,-) in Japan und Mezze in Marokko bis hin zu Fish&Chips in England.

    Ich hatte eine Margarita in Mexiko und einen amerikanischen Klassiker in USA:

    Beide sehr lecker. Vor allem die „Loaded Burnt Ends Fries“ -> Pommes mit Burnt Ends (schön geräuchert und karamelisiert), Macaroni & Cheese und Zwiebelringen in Bierteig.

    Der vordere Bereich ist das, was man wohl am ehesten als „klassischen“ Freizeitpark verstehen würde. Insgesamt acht Fahrgeschäfte finden sich dort – darunter Disney’s neuste Achterbahn: Guardians of the Galaxy: Cosmic Rewind.

    Entwicklung und Konstruktion hat sich Disney 500 Millionen Dollar (!) kosten lassen. Dafür bauen wir in Europa sonst ganze Parks. Auf beweglichen, drehbaren Achterbahnwagen fährt man vorbei an riesigen Bildschirmen. Das ganze ist nicht wirklich gut zu fotografieren/filmen. Die Fahrt ist schnell und es ist schon recht dunkel in der Bahn. Die Bahn ist jedenfalls der absolute Hammer. Macht einfach mega Spass.

    Weitere Attraktionen sind (unter anderem)
    – Soarin (ein „Flying Theater“. Wer es kennt: ähnlich zu Voletarium im Europapark)
    – Test Track (schnelle Themenfahrt mit Rennstrecke. Mit sehr schneller Singlerider-Line, da jedes Fahrzeug aus zwei 3er-Reihen besteht)
    – Mission: SPACE (eine Simulation eines Weltraumflugs. Wahlweise mit zentrifugalen G-Kräften oder ohne.)
    – The Seas with Nemo & Friends (Themenfahrt zum Film Nemo)
    – Turtle Talk with Crush (Comedy Show bei der der „Standup Comedian“ die Schildkröte Crush ist . Schwer vorstellbar? Here we go:)

    Monsters, inc. Laugh Floor im Magic Kingdom ist übrigens ganz ähnlich aufgebaut. Nur halt mit Monstern statt mit Schildkröte 😉 Ich mag diese Technik und die Interaktion 🙂

    Übrigens finden in Epcot das gesamte Jahr über mehrere Festivals statt, die immer direkt auch ein paar Wochen/Monate gehen. Aktuell haben wir vom 13.01. bis 20.02.23 das „International Festival of the Arts“. Entsprechend gibt es Kunst zu kaufen, zu bestaunen und mit zu gestalten:

    Weitere (zu ähnlichen Zeiten immer wiederkehrende) Festivals sind:
    – International Flower & Garden Festival (01.03.-05.07.23)
    – International Food & Wine Festival (14.07.-19.11.23)
    – International Festival of the Holidays (25.11.-30.12.23)

    Ebenso wie Magic Kingdom hat Epcot so viel zu bieten, dass man den Park eigentlich unmöglich an einem einzigen Tag „schaffen“ kann. Im Gegensatz zu Magic Kingdom liegt dies hier aber weniger an den Fahrgeschäften/Attraktionen sondern insbesondere an dem ganzen „drumrum“ wie z.B. die Festivals und die vielen Länderpavillons. Und allein für Guardians of the Galaxy: Cosmic Rewind lohnt sich schon ein zweiter Besuch. Ich bin entsprechend am Donnerstag (02.02.) dann wieder hier 🙂

  • Der Koffer ist da…

    Der Koffer ist da…

    … und kaputt 😆🙈

    Aufgebrochen trotz TSA-Schloss. Und auch keine Info im Koffer. Vermute also, war nicht der Zoll. Nervig 🙄

    Lufthansa fühlt sich übrigens laut Website nicht zuständig, auch wenn ich das Ticket von denen hab. Soll mich an die ausführende Airline (Eurowings Discover) wenden.

    Auf deren Seite misslingt beständig das Absenden des Formulars zur Einreichung meines Schadens. Bricht jedes Mal mit „unbekanntem Fehler“ ab. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

    Also gibt’s ne Mail an Eurowings Discover und parallel auch an meine Versicherung. Mal gespannt, was ich von den einzelnen Seiten jeweils als Antwort erhalte. Eingereicht wurden jetzt der Einkauf von Sonntag und der Kofferschaden von heute:

  • 30.01. Magic Kingdom

    30.01. Magic Kingdom

    Nachdem ich gestern im kleinsten der Disney Parks war, steht heute der grösste an: Magic Kingdom.

    Wobei… eigentlich ist das genau umgekehrt. Animal Kingdom ist mit über 500 Hektar Grundfläche der grösste der Disney Parks in Orlando und Magic Kingdom mit knapp über 100 Hektar flächenmässig der kleinste. Auf dieser Fläche ist aber eine unglaubliche Vielzahl an Attraktionen untergebracht.

    Vielleicht mal ein paar „Facts & Figures“ zum wohl berühmtesten Freizeitpark der Welt:

    Mit über 20 Millionen (2019) Besuchern im Jahr und einer maximalen Kapazität von 100.000 Besuchern zeitgleich ist das Magic Kingdom unter den Freizeitparks die unangefochtene Nummer 1 weltweit. Zumindest, was Besucherzahlen angeht. Übrigens gibt es dafür allein für das Magic Kingdom über 12.000 Parkplätze – auf einer Fläche, die grösser ist als der Park selbst.

    Insgesamt 23 Fahrgeschäfte und viele weitere Shows, Paraden und Attraktionen warten hier auf die Gäste. Daher gilt insbesondere für das Magic Kingdom: pünktlich zum „Rope drop“ am Park sein und im Idealfall auch Genie+ nutzen. Zum Thema „Parkstrategie“ mache ich aber wohl einen separaten Artikel 😊

    Ich war jedenfalls pünktlich um 08:30 Uhr vor Ort und habe bis zum Verlassen des Parks gegen 22 Uhr alles (bis auf eine Bahn) geschafft. Die letzte Bahn werde ich dann morgen nachholen und von Epcot aus kurz mit der Monorail rüberfahren.

    Begonnen habe ich den Tag im Fantasyland mit Peter Pan und It’s a smal world. Peter Pan gehört zu den beliebtesten Darkrides (= Themenfahrt) im Park mit teilweise recht langen Wartezeiten und Fantasyland ist einer der sechs Parkbereiche. Die restlichen fünf sind: Tomorrowland, Adventureland, Frontierland, Liberty Square und Main Street U.S.A.

    Apropos Wartezeiten: Spitzenreiter im Magic Kingdom ist die neueste Attraktion Seven Dwarfs Mine Train, die heute im Maximum 110 Minuten Wartezeit hatte. Diese hier:

    Weitere Attraktionen und Fahrgeschäfte, die auf meiner „bucket list“ standen, und die ich heute besucht habe, waren:

    – Peter Pan’s Flight (schöne Themenfahrt)
    – It’s a small world (Die New York Expo Attraktion von 1964/65)
    – Big Thunder Mountain Railroad (die in Paris ist besser…)
    – Space Mountain (da ist auch die Version von Disneyland Paris besser)
    – Pirates of the Caribbean (Themenfahrt mit Jack Sparrow)
    – Buzz Lightyear’s space Ranger spin (Fahrt bei der man Punkte machen kann)
    – The Many adventures of Winnie the pooh (auch eine Themenfahrt)
    – Haunted Mansion (eine wirklich wirklich gute Geisterbahn)
    – Jungle Cruise (Themenfahrt mit „Live Comedy“)
    – Tomorrowland Transit Authority PeopleMover (gemütliche Rundfahrt)
    – Enchanted Tiki Room (ein alter Klassiker mit Animatronics)
    – Country Bear Jamboree (dito alte Animatronics)
    Mickeys PhilharMagic (4D Kino)
    – Monsters, inc. Laugh Floor (tolle interaktive Comedy Show)
    – Walt Disney World Railroad (Eisenbahn um den Park)
    – Disney’s Festival of Fantasy Parade (Parade)
    – Mickey’s Magical Friendship Faire (Show am Schloss)
    – Disney Enchantment (Feuerwerk mit Projection Mapping am Disney Schloss)

    Hier ein paar Impressionen vom Tag:

    Wir hatten gestern und heute jeweils 29-30 Grad im Schatten. Und auch die kommenden 2-3 Tage wird das noch so bleiben, bevor es dann zum Wochenende etwas angenehmer wird. Was toll ist: man bekommt an den meisten Essensständen kostenloses Wasser mit Eis, wenn man danach fragt. Ist zwar nur ein kleiner Becher – man kann aber ja mehrfach nachfragen.

    Was trotz der Hitze nicht fehlen darf sind die vielen Fotos, die man an jeder Ecke der Disney Parks machen kann. Dank PhotoPass Service stehen hier wirklich überall Fotografen herum, die gerne ein Bild machen. Zusätzlich gibt es „Magic Shots“ und „Superzoom“ und natürlich Bilder (oder Videos) auf einigen Fahrgeschäften. Eins von mir habt ihr ja schon oben im Video der Seven Dwarfs Mine. Hier noch ein paar weitere Beispiele:

    Übrigens sind die Fahrgeschäfte, Attraktionen und Shows in Magic Kingdom alle sehr familienfreundlich. Da ist nix wirklich wildes dabei. Am beeindruckendsten ist sicherlich die Abendshow am Schloss mit Feuerwerk, die hier jeden Abend stattfindet und über 15 Minuten dauert. Hier ein Ausschnitt der letzten Minute(n) als Abschluss vom heutigen Tag und Blog-Eintrag. Man beachte auch die fliegende Tinkerbell am Anfang rechts oben 🙂

  • Disney’s Pop Century Resort

    Disney’s Pop Century Resort

    Mit 2.880 Zimmern ist das Disney’s Pop Century Resort eines der grössten Disney-Hotels und als Value Hotel gehört es dabei der günstigsten Preiskategorie an. Wobei „günstig“ halt relativ ist. Für ein Standardzimmer geht es bei $ 174,- pro Nacht los (absolute Low Season, unter der Woche) und geht bis $ 367,- pro Nacht vom 25.-31.12.

    Nach „Value“ kämen die Hotelkategorien „Moderate“ und dann „Luxus“. Preislich endet das dann irgendwann bei so ca. $ 5.000,-(!) die Nacht für die Villen an/in der Seven Seas Lagoon vom Disney’s Polynesian Village Resort.

    Value ist aber wirklich völlig ausreichend. Insbesondere, nachdem Disney alle Zimmer renoviert hat. Endlich Laminat statt Teppich und ein modernes Design. Ich mag mein Zimmer sehr:

    Im Schrank verbirgt sich ein zweites Queensize Bett. Der Tisch darunter klappt dann einfach weg.

    Jede Steckdose hat einen normalen amerikanischen Anschluss und zwei USB-Stecker. Und es hat zahlreiche. Also kein Problem für Reisende wie mich, die viel Elektrokram dabei haben.

    Die Fläche, auf der dass Pop steht, ist übrigens auch nicht soooo gross. Dadurch sind die Wege halbwegs kurz. Es gibt z.B. auch nur eine Bushaltestelle für die Shuttlebusse. Andere Hotels haben da auch mal vier….

    Insgesamt sechs Nächte und somit noch bis Freitag bin ich hier, dann Wechsel ich zu Universal rüber und bin dann acht Nächte im Surfside Inn and Suites – Endless Summer Resort.

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