Der zweite Park von Universal in Orlando sind die Universal Studios.
Wobei er eigentlich der erste ist, denn er ist der ältere der beiden Parks (1990 eröffnet. Die Island of Adventures sind erst 9 Jahre später dazugekommen). Die Universal Studios widmen sich dabei ganz dem Thema Film. Getreu dem eigenen Motto „Ride the Movies“ drehen sich hier fast alle Attraktionen rund um ein bestimmtes Filmthema. Von Simpsons und Fast & Furious über Transformers und Men in Black bis hin zu Die Mumie und Bourne Verschwörung.
Parallel finden sich dann im Park noch diverse weitere Charaktere die teilweise richtig richtig gute Shows abliefern, wie z.B. Marilyn Monroe oder die Blues Brothers. Zur Einstimmung hier der Beginn der Show der beiden Brüder:
Insgesamt finde ich Islands of Adventures etwas schöner thematisiert als die Studios. Aaaber: die Studios wirken für mich tatsächlich insgesamt durch die zusammengewürfelte Thematisierung ein wenig nach Filmset bzw. es fühlt sich halt teilweise so an, als ob man in einer Kulisse herumlaufe. Also eigentlich alles richtig gemacht. Aber seht selbst:








Die einzige Achterbahn im Park verlässt das Film-Thema und setzt auf Musik. Bei Hollywood Rip Ride Rockit kann man in der Achterbahn selbst an einem kleinen Display wählen, welche Musik man hören möchte. Insgesamt 30 Songs werden angezeigt. Über ein verstecktes Menü kann man aber nochmals ca. 60 weitere Songs freischalten. Von Rock und Pop über Rap und Hip-Hop bis Country und Elektro ist alles dabei. Die Bahn fährt sich toll und insbesondere der 180 Grad Lifthill macht auch optisch mächtig was her:

Die anderen Attraktionen sind:
– Revenge of the Mummy (ein Mix aus Achterbahn und Themenfahrt. Schön gemacht)
– Men in Black: Alien Attack (Themenfahrt bei der man zudem Punkte durch abschießen von Aliens machen kann)
– E.T. Adventure (Themenfahrt, die es seit der Eröffnung 1990 gibt. Trotzdem noch wirklich schön.)
– Decpicable Me: Minion Mayhem (großer Kinoartiger Bewegungssimulator vor Riesenleinwand)
– Race Through New York Starring Jimmy Fallon (das selbe)
– The Simpsons ride (fast das selbe. Man sitzt hier nur in kleineren Wagen, was intensivere Bewegungen möglich macht)
– Transformers 4D: The Ride (wilde Themenfahrt. Von der Technik wie Spiderman in den Islands of Adventures)
– Fast and Furios Ride (Immersive Tunnel, wie KONG in dem Islands of Adventures)
Die letztgenannten fünf Fahrgeschäfte setzen demnach alle auf die Kombination Fahrgeschäft/Bewegungssimulator und Screens. Das heißt die Hälfte der Fahrgeschäfte im Park nutzt diese Art der Unterhaltung. Wer unter Motion Sickness (Reisekrankheit/Seekrankheit) leidet, der könnte hier echt Probleme bekommen.











Zu guter letzt gibt es noch ein paar Shows. Die beeindruckendste dabei ist die 2020 eröffnete The Bourne Stuntacular. Auch hier setzt Universal auf die Mischung einer Show mit echten Darstellern und Requisiten und einen gigantischen LED-Screen. Dieser hat eine Fläche von 340 Quadratmetern und ist damit 40 Meter breit und 8,5 Meter hoch!
Damit ist wirklich eine ganz einzigartige Show möglich. Hier find sich ein paar Ausschnitte der besten Szenen – lohnt sich:
Ich mag insgesamt die Islands of Adventures etwas lieber. Zwei grosse Achterbahnen statt nur einer (vor allem mit Velocicoaster einfach die bessere), auch Spiderman gefällt mir bei identischer Technik besser als Transformers und Kong mag ich ebenfalls lieber als Fast and Furios. Also der Park ist nicht schlecht, wirklich nicht. Aber der andere ist mir einfach lieber.
Und ob das ganze die Wizarding World of Harry Potter noch toppen kann, das sehen wir morgen 😀
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