03.02. Umzugstag

Heute wechsel ich die Location. Es geht aus der Disney-Bubble raus und rüber Richtung Universal. Inklusive Hotelwechsel von Disney’s Pop Century Resort zu Universal’s Endless Summer Resort – Surfside Inn and Suites, wo ich die letzten acht Nächte verbringe. Das neue Hotel stelle ich euch dann morgen vor 😊

Umzugstag heisst ja auch Transfer von A nach B. Stellt sich die Frage, wie ich mich eigentlich hier vor Ort bewege. Das Zauberwort heisst: Uber. Oder Lyft. Je nachdem.

Während ich mir bei den letzten zwei Reisen nach Orlando jedesmal einen Mietwagen genommen hatte, viel meine Wahl dieses Mal auf die verschiedenen Rideshare-Anbieter. Aber warum? Wie ist das denn mit einem Mietwagen vor Ort?

Vorteil: man ist etwas flexibler und schneller. Kein Warten auf einen Shuttlebus und man kommt mit dem Mietwagen z.B. eben auch direkt vom Park zu Disney Springs und muss hier nicht den Umweg machen (siehe Blogeintrag „Epcot & Disney Springs“).

Nachteil: Wenn man onsite (also direkt in einem Disney oder Universal Hotel) übernachtet eigentlich überflüssig, sofern man sich hauptsächlich innerhalb des jeweiligen Geländes bewegt. Und in diesem Fall dann schlichtweg „teurer luxus“, weil neben Mietkosten und Benzin überall auch trotzdem noch Parkgebühren anfallen. Und die schlagen ordentlich zu buche:
$25,- Parkgebühr je Tag an einem der Disney Parks (preffered parking wäre $45,- bis $50,-)
$27,- Parkgebühr je Tag an einem Universal Park (preffered parking $40,- bis $60,-)

Bei Disney kostet es seit wenigen Tagen wieder nichts (mehr) das Auto am Hotel zu parken. Das war bis vor wenigen Tagen noch anders. Bei Universal kostet das aktuell noch. Und zwar je nach Hotelkategorie $15-$25 je Nacht. Für mich wären das entsprechend $15,- (value, günstigste Hotelkategorie) mal acht Nächte = $120,- Parkgebühren. Nur dafür, den Mietwagen am Hotel abzustellen.

Also nutze ich dieses Mal Disneys und Universals eigene Shuttles und für alles ausserhalb deren Parks: Rideshare. Die längste Strecke, die ich mit Uber/Lyft bisher hatte war die jetzt von Disney zu Universal:

Man sieht, dass die beiden Anbieter preislich ähnlich sind. Letztlich habe ich mich dann für Uber entschieden. Die Anzeige, wo sich „dein“ Fahrzeug befindet gibt es aber bei beiden. Ansonsten hab ich Rideshare z.B. noch auf dem Rückweg vom Shopping genutzt. Das waren $12,-

Alles in allem kommt mich Uber/Lyft also einfach deutlich günstiger als 14 Tage Mietwagen plus Benzin plus Parkgebühren.

Aber genug vom Thema Rideshare und zurück zum Tagesplan.

Insgesamt bin ich es heute ruhiger angegangen. Ausschlafen, Kaffe trinken, Sachen gemütlich zusammenpacken und dann eben per Uber rüber zu Universal mit anschliessendem kleinen Rundgang in die nähere Umgebung:

Man sieht schon die Regenwolken aufziehen…

Mittags/nachmittags dann Universals CityWalk. Laut Universal „The Epicentre Of Awesome“. Letztlich ein (sehr gut gemachter) Ausgehkomplex mit vielen Restaurants und Bars, Kino, Minigolf und ein paar Shops. Hier gibt es beispielsweise „Rising Star“. Jeden Abend geöffnet und die einzige mir bekannte Karaoke-Bar, die dich Dienstags bis Samstags mit einer Live-Band(!) begleitet. Und selbst Sonntags und Montags hast du wenigstens noch Background-Singer. Kein Witz… Mal schauen, ob ich da die Tage noch vorbeischaue, dann gibt’s ein Video 😀

Erste Anlaufstation war dann für mich Cinnabon. Die definitiv besten Zimtrollen, die ich kenne. Eine der wenig „süssen“ Dinge, die ich wirklich gerne esse. Gibt’s leider (oder Gott sei Dank?) nicht in Zürich 😕

Leider hat es dann aber wirklich angefangen ziemlich zu schütten, so dass ich meinen Aufenthaltsort von Cinnabon an die Bar des Margaritaville verlegt habe. Bei dem Wetter hatte ich keine Lust auf Park:

Nach dem Schauer bin ich später noch bei Walgreens (praktisch direkt gegenüber vom Hotel) einkaufen gewesen. Ganz witzig sind die Gefrierschränke, die dir sowohl anzeigen, was es gibt – als auch, was aktuell ausverkauft ist:

Abendessen gabs dann ausserhalb des Hotels. Bin rüber gelaufen zu Buffalo Wild Wings und hab mich auf etwas Scharfes gefreut 😀 … Jeweils sechs boneless wings „hot“ und „wild“ sind es geworden.

Lecker, aber ich breite meine eigenen Wings schärfer zu. Die Tage mal noch „Blazin‘ Carolina Reaper“ probieren.

Das war der recht unspektakuläre Freitag. Morgen geht es – entgegen dem Plan – zu SeaWorld. Dort ist Seven Seas Food Festival und am Abend spielt en Vogue. Das wird wieder ein „über 12 Stunden Parktag“ werden…

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